Mundfäule (Stomatitis Aphtosa)

Mundfäule (lat. Stomatitis aphthosa, Stomatitis herpetica oder genauer Gingivostomatitis herpetica)) und heftige Schmerzen im Mund durch Herpes-Virus

Mundfäule (Stomatitis Aphtosa) u. a. auch bekannt als Gingivostomatitis herpetica ist eine Erkrankung am Zahnfleisch, die durch das Herpes-Virus ausgelöst wird. Mundfäule wird ausgelöst durch das Herpes-Virus. Von Mundfäule (Aphtosa Stomatitis) betroffen sind vor allem Kinder im Alter von ein bis drei Jahren und Erwachsene. Bemerkenswert daran ist, dass rund 95 Prozent aller Menschen das Herpes-Virus zwar in sich tragen, es aber zu keinem Krankheitsausbruch kommt. Übertragen werden die Herpesviren durch Speichel im Mundraum, wie es beispielsweise bei der gemeinsamen Nutzung von Besteck oder Gläsern geschehen kann. Vorbeugende Maßnahmen gegen Herpesviren sind demnach in erster Linie auch hygienischer Art. Eltern und Kleinkinder sollten somit das Essbesteck nicht gemeinsam nutzen, um Mundfäule und Aphten zu vermeiden.

Was versteht man unter einer Stomatitis und Mukositis?

Bei der Stomatitis handelt es sich um eine Entzündung der Mundschleimhaut, sie kann lokal begrenzt einen milden Verlauf nehmen oder aber großflächig und schmerzhaft im Mund verlaufen. Mediziner unterscheiden zahlreiche Unterarten der Krankheit. Schwere Verläufe der Mundschleimhautentzündung werden von Fieber, Schmerzen und Schwellungen begleitet, die das Schlucken und Kauen beeinträchtigen. Seltener kommen weißliche Läsionen vor. Die Therapie erfolgt entsprechend der Krankheitsursache, meist reicht eine lokale Behandlung der Mundschleimhaut aus. Vor allem für Neugeborene ist eine Mundschleimhautentzündung gefährlich, da sie zu einer Hirnhautentzündung führen kann. Mukositis heißt übersetzt Schleimhautentzündung, welche alle Schleimhäute des Menschen betrifft.

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Welche Formen der Stomatitis gibt es?

  • Stomatitis angularis (betrifft vor allem die Mundwinkel)
  • Stomatitis herpetica (Stomatitis aphthosa oder Mundfäule genannt, wird durch Herpes simplex-Viren verursacht)
  • Stomatitis bismutica (durch Vergiftung mit Bismut)
  • Stomatitis catarrhalis (Stomatitis simplex genannt, mit eitrigem Verlauf)
  • Stomatitis diabetica (tritt bei Diabetes mellitus auf)
  • Stomatitis epidemica (Maul- und Klauenseuche genannt)
  • Stomatitis gangraenosa (schwerwiegende Entzündung, die Weich- und Knochenteile zerfrisst)
  • Stomatitis maculofibrinosa (mit Bednar-Aphthen)
  • Stomatitis mercurialis (durch Quecksilbervergiftung)
  • Stomatitis mycotica (pilzbedingt)
  • Stomatitis saturnine (Folge erhöhter Bleiexposition)
  • Stomatitis ulcerosa (Stomatitis ulceromembranosa genannt, mit Geschwüren)
  • Stomatitis vesiculosa (nur selten beim Menschen, in der Regel tritt diese Variante bei Huftieren auf, wird durch Rhabdoviren verursacht)
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Auf welchen Wegen ist die Krankheit Stomatitis ansteckend?

Verantwortlich für eine ansteckende Stomatitis sind orale Bakterien, Viren und Pilze. Die Keime lauern im menschlichen Speichel, daher gilt es körperlichen Kontakt und die gemeinsame Benutzung von Besteck mit erkrankten Personen zu vermeiden. Weil Kinder oft engen Kontakt mit ihren Spielgefährten suchen, sollten kleine Patienten vorübergehend Zuhause bleiben.

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Was sind Ursachen und Symptome der Mundfäule (Stomatitis Aphtosa)

Immunschwäche und psychische Faktoren, die Einfluss auf den Hormonhaushalt haben, können den Herpesvirus vom Typ HSV-1 aktivieren und eine Mundfäule auslösen. Die typischen Bläschen treten dann vor allem an den Lippen, am Mund und an der Nase auf. Daher stammt die volkstümliche Bezeichnung Lippenherpes. Bei Kleinkindern besteht zusätzlich das Risiko von Mundfäule.

95 Prozent der Bevölkerung sind Träger des Herpes-Virus

Als Erstes vieler aufeinanderfolgender Symptome tritt Fieber in Erscheinung. Es kann über vier bis fünf Tage andauern und auf keine bestimmte Ursache zurückzuführen sein. Ab dem dritten Tag beginnt jedoch das Zahnfleisch anzuschwellen, ohne dabei Schmerzen auszulösen. Als weiteres Warnsignal einer Mundfäule tritt eine kleine Blase im Mund auf. Diese Bläschen können sich mehrfach bilden. Bilden sich kleine, weiße Punkte auf Gaumen, Zunge oder Lippen, hat die Entzündung auf diese Bereiche bereist übergegriffen und eine schmerzende, brennende Zunge und Schleimhäute sind die Folge. Dies kann wiederum dazu führen, dass Säuglinge und Kleinkinder das Trinken und die Nahrungsaufnahme verweigern.

Zahnfleischbluten wegen Stomatitis Nun beginnt das geschwollene Zahnfleisch im Milchgebiss blutrot anzulaufen, wobei Blutungen auftreten können. Die Halslymphe schwillt an, die Speichelproduktion nimmt zu und es entwickelt sich ein stark-säuerlicher Mundgeruch. Die Schmerzen, die mit der Mundfäule einhergehen,  führen dazu, dass die betroffene Person und vor allem Kleinkinder gereizt reagieren, vor allem im Hinblick auf die mit Schmerzen verbundene Nahrungsaufnahme. Darüber hinaus fällt das Sprechen schwer, sobald sich die betroffenen Stellen der Zunge mit Gaumen oder Mundinnenraum berühren.

Inkubationszeit und Verlauf der Mundfäule (Stomatitis Aphtosa)

Die Inkubationszeit der Mundfäule ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Im Durchschnitt liegt sie zwischen 1 bis 26 Tagen. In dieser Zeit kommt es zur Bildung der für eine Stomatitis aphthosa typischen Bläschen an der Mundschleimhaut, am Gaumen, auf der Zunge und im Bereich des Zahnfleisches entlang der Zähne.

Die Bläschen brechen verhältnismäßig schnell auf und entwickeln sich zu schmerzhaften Geschwüren. Diese sind mit einer gelbbraunen Fibrinmembran überzogen. Mundfäule präsentiert sich in ihrer Symptomatik in unterschiedlichen Schweregraden. Der Verlauf ist variabel und dehnt sich über einen Zeitraum von 1 bis 3 Wochen aus. In dieses Zeitraums trocknen bestehende Bläschen aus und die entstandenen Läsionen heilen ab.

Die Symptome und Bescwerden der Mundfäule im Überblick:

  • Hohes Fieber, dass über vier bis fünf Tage hinweg andauert
  • Anschwellen des Zahnfleisches
  • Bläschen im Mund
  • Weiße Punkte auf Zunge oder Gaumen
  • Brennender Schmerz (vor allem bei Nahrungsaufnahme)
  • Rot angelaufenes und manchmal blutendes Zahnfleisch
  • Halslymphe schwillt an
  • Höhere Speichelproduktion
  • Starker, säuerlicher Mundgeruch
  • Bläschen im Lippenbereich (Lippenherpes)

Wie lässt sich Mundfäule (Stomatitis Aphtosa) behandeln?

Symptome im ÜberblickDie gute Nachricht ist, dass sich das Herpes-Virus mit der Zeit von selbst zurückzieht. Normalerweise trocknen die Bläschen ab dem siebten Tag ein und heilen ab. Nun kann das Virus auch nicht mehr übertragen werden. Narben bleiben keine zurück und generell lässt sich sagen, dass Mundfäule für ältere Kinder und Erwachsene zwar äußerst unangenehm, aber nicht gefährlich ist.

Behandlungsformen der Mundfäule

Bei der Behandlung wird zwischen der nicht medikamentösen Behandlung und der medikamentösen Behandlung unterschieden. Im Rahmen der nicht medikamentösen Behandlung einer Mundfäule wird auf eine reichliche Flüssigkeitszufuhr und bevorzugt breiige und kühle Nahrung geachtet, um eine zusätzliche Reizung der Mundschleimhäute zu verhindern. Ergänzend kann Homöopathie angewandt werden. Hier wird die Einnahme von medizinischer Kochsalzlösung, Schwarzer Tollkirsche, Lachesis, Bärlapp, Borax, Immergrün oder homöopathischen Quecksilber in niedrigen Potenzen empfohlen. Als Hausmittel bietet sich die Verwendung pflanzlicher Arzneimittel wie Spülungen mit Schwarztee, Heidelbeere oder Malve oder Eibisch an. Durch ihre Gerb- und Schleimstoffe lindern diese den Schmerz.

Die medikamentöse Behandlung von einer Mundfäule erfolgt abhängig vom Krankheitsverlauf. Zur Schmerzlinderung kommen verschiedene Schmerzmittel in Form von Tabletten und Zäpfchen zur Anwendung, die zum Teil eine fiebersenkende Wirkung aufweisen. Bei schweren Verläufen wird eine antivirale Behandlung vom behandelnden Arzt in Betracht gezogen.

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Komplikationen und schwere Verlaufsformen der Mundfäule

Eine mögliche Komplikation der Mundfäule ist das Verschleppen der Herpesviren in die Augenregion oder eine Enzephalitis als Folgeerkrankung. Vor allem Kleinkinder sind durch die schmerzhafte Aufnahme von Speisen und Flüssigkeiten der Gefahr der Dehydration ausgesetzt.

Liegt eine Abwehrschwäche vor, kann eine Mundfäule selten in ihrer schwersten Form als Aphthoid Pospischill-Feyrter (seltene Verlaufsform der Gingivostomatitis) verlaufen. Eltern sollten beachten, dass dieser schwere Verlauf auch eine Folge von anderen Erkrankungen wie Keuchhusten, Scharlach, Windpocken oder Masern sein kann. Tritt diese schwerste Verlaufsform der Mundfäule auf, ist häufig eine stationäre Behandlung mit antiviralen Kurzzeitinfusionen über mehrere Tage hinweg unverzichtbar.

Was tun bei Mundfäule (Stomatitis Aphtosa) bei Neugeborenen und Babys?

BabyErnstere gesundheitliche Folgen hat die Mundfäule, wenn sich Neugeborene mit Herpes-Encephalitis infizieren, denn hier können Gehirn- und Augenschädigungen folgen. Eltern, die den Verdacht haben, dass ihr Säugling daran erkrankt ist, sollten daher umgehend einen Arzt aufsuchen. Im Rahmen der Therapie erhält das Kind dann Schmerzmittel und Paracetamol um die Gesundheit wieder herzustellen.

Von Krankheit betroffenes KleinkindWährend der Erkrankung sollten ausschließlich kühle Getränke und kühle Speisen wie z. B. Pudding, Speiseeis oder Brei gereicht werden. Trinken Kleinkinder zu wenig, neigen sie dazu, schnell auszutrocknen. Eltern sollten die entsprechenden Symptome einer Mundfäule also stets gut beobachten.

Werden vom Kind beim Weinen keine Tränen mehr abgesondert oder vermindert sich die Menge des ausgeschiedenen Urins, kann bereits Gefahr im Verzug sein. Manche Ärzte empfehlen bei einem besonders schweren Krankheitsverlauf der Mundfäule zur Behandlung das verschreibungspflichtige antivirale Medikament Aciclovir. Grundsätzlich sollten als vorbeugende Maßnahmen strikte Hygiene und das Meiden von Ansteckungsherden eingehalten werden.

Vorbeugen - Mundfäule (Stomatitis Aphtosa) ist hoch ansteckend

Die Ursache der Mundfäule, medizinisch als Stomatitis aphthosa bezeichnet, ist eine Infektion mit Herpesviren des Typs HV 1. Nur selten sind Herpesviren des Typs 2 die Auslöser einer Mundfäule. Diese werden durch Speichelkontakt oder Schmierinfektionen übertragen. Um die Gefahr einer Ansteckung weitestgehend zu reduzieren, sind Hygienemaßnahmen unverzichtbar. Dazu zählt das Vermeiden von engem Körperkontakt mit an akuter Herpes erkrankten Personen. Besteck wird genauso wenig gemeinsam genutzt wie der Schnuller eines Kindes von einer Person mit Herpesbläschen in den Mund genommen werden darf. Personen, die an Herpes erkrankt sind, sollten sich vor Körperkontakt mit gesunden Erwachsenen und Kindern die Hände gründlich waschen. Ist ein Kind an Mundfäule erkrankt, sollte es weder in die Kinderbetreuung noch zur Schule gehen, um eine Ansteckung anderer Kinder zu verhindern.

Häufig verläuft eine Herpes-Infektion mit sehr milden oder gar keinen Symptomen. Ist die Immunabwehr durch Stress geschwächt oder, wie bei Kleinkindern, noch nicht voll ausgeprägt, begünstigen diese Faktoren die Entstehung einer Mundfäule. Erkrankt eine Frau während der Schwangerschaft daran, ist dies für das Ungeborene ungefährlich. Eine Ansteckung des Kindes ist nur während der Geburt möglich, wenn sich im Geburtskanal nicht abgeheilte Herpesbläschen befinden.

Was sind Aphten und welche Ursachen haben sie?

Aphten sind Defekte der Mundschleimhaut, wobei es für das entsprechende Krankheitsbild bis heute noch keine umgangssprachliche Bezeichnung herausgebildet hat. Einzig der Begriff "Mundfäule" wird in diesem Zusammenhang oft verwendet.

Unter Aphten versteht man Defekte in der Mundschleimhaut.

Aphten lassen sich vom Zahnarzt als rötliche Erosionen im Mund identifizieren. Für die betroffenen Patienten sind Aphten meist schmerzhaft und können in der Regel nur symptomatisch behandelt werden. Ihre Entstehung geht auf sogenannte Auto-immunologische Reaktionen zurück.

ApthenDamit sind Krankheiten gemeint, deren Ursache eine Überreaktion des eigenen Immunsystems ist, da der Körper eigenes Gewebe als Fremdkörper ansieht. Zudem werden Viren, Bakterien und hormonelle Umstellungen oder die chronische Einnahme von Medikamenten als Auslöser dieser Form "Mundfäule" zumindest vermutet. Aphten treten oftmals auch als Begleiterscheinung bei Zahnwechsel, Verdauungsstörungen und Allgemeinleiden auf.

AphthosaAphten treten meist als Blase im Mund bzw. auf der Mundschleimhaut auf. Zahnärzte werden mit den Symptomen dieser "Mundfäule" sehr oft konfrontiert und dürfen sie nicht mit Druckstellen einer schlecht sitzenden Totalprothesen oder Zahnersatz verwechseln.

Aphten sind schmerzhaft, jucken und können während der Nahrungsaufnahme zusätzliche Schmerzen verursachen. Mit der lasergestützten PAD-Technik steht mittlerweile eine erfolgreiche Behandlungsmethode zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine licht aktive Desinfizierung, die auf der Interaktion zwischen photosensiblen Bakteriostatiken und einer Lichtquelle basiert.

Was essen bei Stomatitis? Richtige Ernährung

Entzündungen im Mundraum machen die Nahrungsaufnahme beschwerlich. Doch gerade jetzt gilt es ausreichend und ausgewogen zu essen. Ein Eiweißmangel verzögert die Regeneration der Schleimhäute.

Mundbrennen kann durch scharfe und säurehaltige Speisen weiter verstärkt werden.

Bei der Ernährung auf scharf gewürzte Speisen, saures und hartes verzichten. Gut verträglich sind weiche, cremige und pürierte Speisen. Cremesuppen, mildes Gemüse, Joghurt, Käse, Eiergerichte, Kartoffeln, Nudeln, Fisch und Hackfleisch aber auch Pudding und Eiscreme gehören dazu. Kühles und Kaltes beruhigt die Schleimhaut, auf Heißes, scharfes, saures und bitteres sollten Patienten hingegen verzichten, denn durch die Stomatitis schmecken Bitterstoffe viel intensiver.

Neben bitteren Salatsorten sind auch Tomaten (auch in Form von Tomatensoße) und saure Obstsorten vorübergehend nicht empfehlenswert.

Ebenso wichtig ist es, ausreichend zu trinken. Mundfäule wird oft von Fieber begleitet und starker Flüssigkeitsmangel ist gefährlich. Insbesondere kleine Kinder trocknen rasch aus. Kalter Kamillen- und Salbeitee wirken lindernd und antiseptisch. Auch stilles Wasser und Milch sind geeignet. Alkohol, kohlensäurehaltige Getränke, Obstsäfte, schwarzer Tee und Kaffee sollten Patienten meiden, sie reizen die Schleimhaut nur zusätzlich. Gleiches gilt für Nikotin, weshalb auch das Rauchen eingestellt werden sollte.

Extratipp: Ein Strohhalm mindert den Kontakt mit der Mundschleimhaut und erleichtert kleinen und großen Patienten die Flüssigkeitsaufnahme.

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Autor Dr. Frank Seidel

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Letzte Aktualisierung dieser Seite am 24.06.2019 von Autor Dr. Frank Seidel.

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