Zahnarztangst
Zahnarztangst überwinden - Die Angst und Panik beim Zahnarztbesuch - schmerzlose Behandlung frei von Zahnarztangst beim einfühlsamen Zahnarzt in Berlin
Die Zahnarztangst (med. Dentalphobie, Dentophobie oder Zahnarztphobie) ist bei Zahnarztpatienten weitverbreitet, und das längst nicht nur beim Kinderzahnarzt. Das mulmige Gefühl vor dem Zahnarztbesuch kennt jeder. Bei Zahnarztangstpatienten führt die Angst vor Zahnschmerzen, während der Behandlung dazu, dass notwendige und aufwendige Behandlungen beim Zahnarzt oder der Zahnärztin aufgeschoben oder komplett unterlassen werden.
Ist die Zahnbehandlung begleitet von Herzrasen, Schweißausbrüchen, Durchfall und anderen vegetativen Begleiterscheinungen, zeigen sich die Symptome einer Dentophobie, die viele Zahnarztpatienten dazu bringt, große Angst vor dem Behandlungsstuhl zu entwickeln. 60 bis 80 % der Allgemeinbevölkerung geben ein Angstgefühl an und bis zu 20 % gelten als hochängstlich, wobei viele dieser Personen Zahnarztpatienten mit Dentophobie sind. 5 % dieser Zahnarztpatienten vermeiden den Besuch beim Zahnarzt.
Aber durch sanfte Methoden in einer modernen Praxis lässt sich solch eine Zahnbehandlungsangst dauerhaft im Tiefschlaf abbauen, ähnlich wie bei einer Dentalbehandlung in Vollnarkose. Durch die Auswahl schonender medizinischer Wirkstoffe wird im Tiefschlaf und in Vollnarkose eine angenehme, sanfte Sedierungstiefe über den gesamten Eingriff hinweg garantiert und so wird keine Angst mehr empfunden. Gerade bei ängstlichen Kindern ist eine qualitative und effiziente Zahnbehandlung nur durch eine Kindernarkose umsetzbar. Dabei werden ständig Blutdruck und Herzfrequenz überwacht, um sicherzustellen, dass der Patient während der Behandlung in Vollnarkose stabil bleibt.
Video: Behandlung von Angstpatienten - Zahnarzt Dr. Seidel nimmt die Angst vor dem Zahnarzt
Sie leiden an Ängsten vor der Dentalbehandlung und möchten diese überwinden? Zahnarzt Dr. Seidel gibt Tipps und zeigt Wege, die Zahnarztangst zu besiegen, um mehr beim Zahnarzt zu erreichen. Dazu gehören u.a. Techniken, die im ICD zur Behandlung von Zahnarztangst aufgeführt sind, sowie Vollnarkose, Sedierung und Lachgas, die von Anästhesisten in unserer Praxis angeboten werden, um die Angst vor der zahnärztlichen Therapie zu reduzieren. So verschlafen nicht nur Kinder die Angst bei der Behandlung, sondern auch viele Erwachsene, die unter der Angst vor Zahnbehandlungen leiden.
Was ist unter Zahnarztangst zu verstehen?
Viele Menschen gehen mit einem flauen Gefühl im Magen zum Zahnarzt, doch von einer ausgeprägten Zahnarztangst ist in diesem Kontext bisher nicht zu sprechen. Die Zahnarztangst äußert sich – wie auch andere Angsterkrankungen – sowohl psychisch als auch körperlich. Sie kann dabei verschiedene Ausprägungen haben: von leichtem Unwohlsein bis hin zu ausgeprägten Panikattacken, was in vielen Fällen im ICD vermerkt ist.
Die extreme Zahnarztphobie – ist das noch normal oder bin ich ein Angstpatient mit einer Zahnbehandlungsphobie?
Die meisten Menschen besuchen die Zahnarztpraxis regelmäßig und somit etwa ein- bis zweimal im Jahr. Für viele von ihnen ist damit aber auch das Überspringen einer sehr hohen mentalen Hürde verbunden, insbesondere wenn es darum geht, die eigenen Ängste vor der zahnärztlichen Therapie zu überwinden, was oft als extreme Zahnarztangst beschrieben wird. In einer Studie gaben rund 70 Prozent aller Befragten an, leichte bis durchschnittliche Sorgen vor dem Gang zum Zahnarzt zu haben.
Jeder fünfte Bürger gilt dagegen als Angstpatient. Diese schieben selbst Kontrolluntersuchungen unnötig lange hinaus, was für Patienten mit Zahnarztangst besonders problematisch ist. Für die Zahnmedizin wächst damit also die Herausforderung, auch besonders sensiblen Menschen mit einer Angststörung oder einer regelrechten Dentalphobie die Furcht zu nehmen.
Welche Symptome kennzeichnen die Angst vorm Zahnarzt?
Der betroffene Patient macht sich bereits im Vorfeld erhebliche Gedanken über den Ablauf der Behandlung in der Praxis. Er malt sich verschiedene Schreckensszenarien aus und denkt dabei immer wieder darüber nach, was alles passieren könnte, was die gewisse Angst verstärkt.
Allein die Gerüche und Geräusche halten ihn oft davon ab, Termine wahrzunehmen, was die Angst vor Zahnbehandlung verstärkt. Es stellt sich ein Ohnmachtsgefühl ein, aus dem der Angstpatient nicht zu entkommen scheint. Als körperliche Begleiterscheinungen gesellen sich zu psychischer Anspannung, vermehrtes Schwitzen, Herzrasen, Enge in der Brust und Übelkeit, was oft bei Patienten mit panischer Angst auftritt, auch Schwindel, der durch den Stress ausgelöst werden kann.
Gibt es viele Patienten mit Angst vor der Zahnarztbehandlung?
Allein in Deutschland gibt es ca. 5 Millionen Menschen mit extremen Zahnbehandlungsängsten bzw. Angst vor Zahnbehandlungen benötigen oft spezielle Unterstützung von Fachärzten. Zahnbehandlungsphobie. Unsere Praxis ist langjährig darin erfahren, ängstlichen Patienten, die an dieser extrem gesteigerten Angst leiden, gemäß ICD angemessen zu behandeln. Das Ziel ist es, den Patienten mit Ängsten endgültig von der Zahnbehandlungsphobie zu befreien und gleichzeitig einen gesunden und attraktiven Zustand der Zähne zu erreichen.
Wie entsteht Zahnarztangst?
Als Ursachen der Zahnbehandlungsphobie können verschiedene Faktoren ausgemacht werden, die von qualifizierten Zahnärzten erkannt werden sollten. Häufig sind schlechte Erfahrungen bei einem Zahnarzt oder in der Zahnklinik in der Vergangenheit Auslöser der Angst des Patienten. Aber auch negative Erfahrungsberichte aus dem sozialen Umfeld können die Angst schüren. Vorrangig sind es die Angst vor Schmerzen bei der Behandlung und der Kontrollverlust, die viele Patienten zurückhält.
Häufig ist es der Fall, dass sich der Patient mit seinen Ängsten und Befürchtungen unverstanden fühlt und daher den Besuch meidet. Ferner können auch Zahnarztbehandlungen in der Vergangenheit, die zu lange währten und mit Schmerzen verbunden waren, als wesentliche Faktoren für die Zahnarztphobie ausgemacht werden.
Welche Folgen hat die panische Angst vor einer Zahnbehandlung?
Verzichtet der Betroffene über einen längeren Zeitraum hinweg auf eine Behandlung, kann sich dies durchaus am Gebisszustand bemerkbar machen.
Die Zähne werden kariös und auch dringend notwendige parodontaler Erkrankungen können nicht behandelt werden, was die Angst des Patienten weiter verstärkt und die Mund- und Kieferheilkunde betrifft. Zahnverlust hat dieses Verhalten oftmals zur Folge.
Dies wiederum führt zu sozialer Isolation, da sich der Betroffene für seine Zähne schämt. Es entwickelt sich ein Kreislauf, der bewirkt, dass sich der Betroffene zunehmend zurückzieht und mit seinen Ängsten alleinbleibt, was oft mit einer intensiven Angst vor Zahnbehandlungen verbunden ist. Wird keine psychotherapeutische Behandlung in Anspruch genommen, gewinnen negative Gedanken zunehmend an Bedeutung und die Angst verstärkt sich, insbesondere die Angst vor Spritzen.
- Ursachen und Therapie von Zahnerkrankungen durch Karies
- Hauptursache für Zahnverlust bekämpfen durch Zahnfleischbehandlung beim Zahnarzt
- Qualifizierte Zahnarztpraxis mit Zahnarzt, Umgang mit ängstlichen Patienten und die Anwendung von Methoden, die mehr beim Zahnarzt gegen Ängste bewirken.
Woher kommt die Angst bei Kindern?
Häufig entsteht Zahnarztangst bei Kindern durch schlechte Erfahrungen, die oft bereits beim ersten Besuch einer Zahnklinik oder in der Zahnarztpraxis gemacht werden. Auch negative Erzählungen durch die Eltern können die Panik vor zahnärztlichen Untersuchungen bei Kindern hervorrufen und die Angst vor dem Termin bei einem Zahnmediziner verstärken, was zeigt, dass viele Menschen unter dieser Angst leiden. Der erste zahnärztliche Besuch eines Kindes sollte daher gut vorbereitet sein, damit das Kind so wenig wie möglich belastet wird, besonders wenn die Angst stark ausgeprägt ist.
Wie kann der Entstehung der Angst vor dem Zahnarzt bei Kindern vorgebeugt werden?
Ein Kind, welches zum ersten Mal den Zahnarzt besucht, wird in der Zahnarztpraxis mit verschiedenen unbekannten Gerüchen, angsteinflößenden Geräten, Geräuschen und fremden Personen konfrontiert. Es ist daher sinnvoll, dem Kind vor der ersten Zahnarztbehandlung ausführlich zu erklären, dass der regelmäßige Besuch bei einem Zahnarzt notwendig ist, um Zahnschmerzen zu vermeiden und mehr beim Zahnarzt gegen Ängste zu lernen.
Um eine Dentophobie zu vermeiden, ist es außerdem wichtig, mit dem Kind zum Zahnarzt zu gehen, bevor es bereits Schmerzen hat. Bei einem Erstbesuch einer Praxis sollte der Zahnarzt oder die Zahnärztin das Kind spielerisch und einfühlsam mit der Praxis und allem, was dazugehört, vertraut machen, um die Angst zu verringern.
Das Kind gewinnt so positive Erfahrungen und entwickelt keine Ängste vor der Zahnarztbehandlung, was hilft, die Zahnarztangst zu lindern und den Kontrollverlust zu vermeiden. Ferner motivieren kleine Belohnungen nach erfolgreich überstandener Behandlung das Kind, sich richtig zu verhalten und gut mitzuarbeiten.
Außerdem sollte der Zahnarzt oder die Zahnärztin das Kind spielerisch über eine gesunde Ernährung und die richtige Zahnpflege aufklären, um die Angst vor dem Termin bei einem Zahnmediziner zu mindern. Dem Kind sollte die Wichtigkeit der Zahnpflege und regelmäßiger Zahnarztbesuche anschaulich erklärt und so verdeutlicht werden, dass Schmerzen gar nicht erst entstehen, wenn ein paar einfache Regeln beachtet werden.
- Wie Ihre Kinder den Besuch beim Kinderzahnarzt spielerisch erlernen
- Zahnarztangst bei Kindern – schmerzlose Behandlung durch Kindernarkose
Was tun bei Zahnarztangst?
Starke Ängste sollten stets psychotherapeutisch behandelt werden, und in manchen Fällen kann eine Behandlung in Vollnarkose in Betracht gezogen werden. Dabei sollte eine Psychotherapie jedoch keinesfalls als Schwäche angesehen werden. Denn nur mithilfe gezielter Beratungsgespräche ist ein Ausbruch aus dem Teufelskreis "Angst" möglich. Die im Rahmen einer Verhaltenstherapie bei Zahnarztangst erlernte Methode kann im Umgang mit der Furcht genutzt werden. Fachärzte empfehlen oft diese Techniken, einschließlich der Behandlung in Vollnarkose, um Patienten mit Zahnarztangst zu helfen.
Bei der Zahnarztauswahl sollte auf einen spezialisierten Experten gesetzt werden, der sich in einem Beratungsgespräch intensiv mit der Angst des Betroffenen auseinandersetzt und Erfahrung in der Behandlung von ängstlichen Patienten hat. Der Angstspezialist wird auf eine besonders schonende und schmerzfreie Behandlung setzen, in welcher die im Rahmen einer Verhaltenstherapie erlernten Grundsätze angewandt und vertieft werden können.
Vorteile einer Psychotherapie gegen Zahnarztangst
Kein Mensch wird mit Dentophobie geboren, auch nicht mit schlechten Zähnen, aber die Angst vor einem Zahnarztbesuch kann sich entwickeln. Generell geht es bei einer psychologischen Betreuung vielmehr darum, erlebte Ängste oder negativ Erlebtes sukzessive abzubauen. Dazu muss der Patient zunächst seine Ängste notieren und aufschreiben, in welchen konkreten Situationen sie auftreten.
Anschließend wird eine Angsthierarchie erstellt, bei der die eigenen Befürchtungen nach ihrer Wichtigkeit beurteilt werden, um den Umgang mit der Angst zu erleichtern. Nachfolgend wird der Betroffene schrittweise mit seinen Ängsten konfrontiert, was auch einen angeleiteten Besuch einer Zahnarztpraxis notwendig macht. Dies stellt für den Betroffenen eine schwierige Zeit dar, nach deren Bewältigung er jedoch mit neuem Mut und Selbstvertrauen in die zahnärztliche Behandlung gehen kann, was durch die Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Zahn gefördert wird.
Die Therapie kann nicht von heute auf morgen erfolgreich abgeschlossen werden. Es handelt sich hierbei um einen fortschreitenden Prozess, der eine Menge Zeit benötigt und von der Krankenkasse unterstützt werden kann. Qualifizierte Psychologen geben einen Therapiekomplex mit einem Minimum von 25 Stunden an. Da in dieser Zeit meist keine Zahnbehandlung ohne Tiefschlaf oder Vollnarkose stattfinden kann, wird von uns diese Maßnahme nur als begleitende Therapie innerhalb des gesamten Zeitraumes empfohlen.
- Spritzenphobie – ist ein häufiges Problem, das viele Patienten betrifft und oft mit der Angst vor Zahnbehandlungen einhergeht.
Wie sieht die Behandlung beim Zahnarzt für Angstpatienten aus?
Wir nehmen uns Zeit für Ihre persönliche Angstgeschichte und hören bewusst zu. Denn im Vorfeld einer zahnärztlichen Behandlung sollte eine eingehende und einfühlsame Analyse Ihrer Probleme mit der Zahnarztangst stehen, um den Umgang mit der Angst zu verbessern. Es geht darum, zu ergründen, welche traumatischen Erlebnisse sie bewegten, über einen längeren Zeitraum den Zahnarzt nicht mehr aufzusuchen, was oft mit einer intensiven Zahnarztangst verbunden ist.
Ist es der weiße Kittel der Zahnärztin oder des Zahnarztes? Sind es die typischen Gerüche oder Bohrgeräusche, die bei vielen Menschen große Angst vor der Zahnbehandlung auslösen? Haben Sie schlechte Erfahrungen gemacht oder negative Berichte ohne Lokalanästhesie über die Zahnbehandlung gehört?
Dabei ist jedes Schamgefühl fehl am Platz, besonders wenn es um die Angst vor dem Besuch einer Zahnarztpraxis geht. Wir möchten herausfinden, wie Sie sich in Zukunft behandeln lassen wollen und welches persönliche Ziel Sie für Ihre Zähne selbst haben, insbesondere wenn Sie zu den Menschen mit Zahnarztangst gehören. Sicher können Zahnprobleme nicht von heute auf morgen sofort beseitigt werden, aber es gibt sehr wohl rationelle Lösungen, die Sie Ihre Ängste vor der Dentalbehandlung und schlechten Zähnen rasch vergessen lassen.
In diesem Gespräch wird es auch darum gehen, mit welcher Form von Zahnschmerzen Sie öfter konfrontiert worden sind und welche Form von Zahnersatz Sie in Zukunft tragen möchten, um die Angst vor der Zahnbehandlung zu verringern. Sie können davon ausgehen, dass wir eine maßgeschneiderte Lösung für Ihre Zähne finden und eine stressfreie Zahnbehandlung aufzeigen, bei der die Zahnarztangst schon bald vergessen sein wird, sodass Sie zukünftig gerne zum Zahnarzt gehen können.
- Zahnschmerzen – Was tun, wenn der Zahn schmerzt? Es gibt viele Tipps für Angstpatienten, die helfen können.
- Welcher Zahnersatz passt zu mir?
Kleine Schritte führen zum Erfolg - Wie erfolgt das Anti-Angst-Training (AAT) beim Zahnarzt oder bei der Zahnärztin?
Beim Anti-Angst-Training (AAT) erfolgt die zahnärztliche Behandlung des Angstpatienten durch psychologisch speziell geschultes Personal, im Idealfall unterstützt durch die Hilfe eines Verhaltenstherapeuten.
Das Training führt den Patienten dabei schrittweise und selbstständig in verschiedene zahnmedizinische und mit Angst besetzte Situationen ein, um die Angst abzubauen, die viele Patienten bei einem Zahnarzt erleben. Der ängstliche Patient muss dabei lernen, sich konkret und von allein in die angstauslösende Situation zu begeben und mit den aufkommenden Ängsten umzugehen.
In einem Erstgespräch mit einem psychologisch geschulten Zahnarzt werden die Befürchtungen des Patienten in Bezug auf die zahnmedizinische Behandlung besprochen. Zu einer vollständigen Anamnese werden spezielle Fragebögen genutzt, die dieser im Vorfeld des Gesprächs ausfüllen muss.
Für den Erfolg der Behandlung muss der Betroffene zunächst verinnerlichen, dass nicht die Zahnbehandlung an sich, sondern die Angst das Problem darstellt. Daher gilt es, die Zahnarztangst Schritt für Schritt in gezielten Übungen während einzelner Behandlungsschritte zu überwinden, um die Angst vor der Zahnbehandlung zu reduzieren.
Nach dem Vorgespräch wird eine Röntgenaufnahme vom Zahnapparat des Patienten angefertigt, welche gleich im Anschluss besprochen wird, um den Kontrollverlust während der Behandlung zu minimieren. Der Patient bestimmt nachfolgend Schritt für Schritt das weitere Vorgehen. Dazu wird er zunächst schrittweise in zahnmedizinische Behandlungssituationen eingeführt und lernt, in diesen Situationen gezielt mit seinen Ängsten umzugehen, besonders wenn die Angst ausgeprägt ist.
Dabei entscheidet er selbst, wann es Zeit für die eigentliche Behandlung ist, was besonders für Menschen mit Zahnarztphobie wichtig ist. Nach Bedarf kann auch ein Arztwechsel durchgeführt werden, damit dieser nicht auf einen behandelnden Arzt fixiert ist, insbesondere wenn es um die Behandlung von Personen mit Zahnarztphobie geht.
Was macht der Zahnarzt für Angstpatienten in Berlin anders?
Bei leichterer Form von Zahnarztangst wird zunächst versucht, die Behandlung ohne Beruhigungsmittel durchzuführen. Hierbei setzen erfahrene Spezialisten auf die Anwendung von Hypnose.
Dabei ist es jedoch erforderlich, dass sich der Patient vollends auf die Hypnosebehandlung einlässt.
Überdies kann der Patient auch erlernte Entspannungstechniken abrufen, um die Angst zu überwinden, während er sich auf eine Behandlung unter Vollnarkose vorbereitet. Dazu zählen das autogene Training oder die progressive Muskelentspannung, die als Tipps für Angstpatienten empfohlen werden.
Behandlung am Zahn oder Zahnfleisch im Tiefschlaf ohne Angst
Bei starker Zahnarztangst kommen neben einer Lokalanästhesie zusätzlich auch Sedativa zum Einsatz, um die Behandlung für Patienten mit Zahnarztangst zu erleichtern.

Hierbei hat sich vor allem der Schlaf als schonende Behandlungsmöglichkeit etabliert. Der Patient erlebt die Behandlung nach Verabreichung einer Schlafspritze wie in einem Traum. Zur Verlängerung des Tiefschlafs kann verzögert auch das Sedativum Ketanest verwendet werden.
- Tiefschlaf – angstfreie Zahnbehandlung im Traum
- Sedativum – leichter Schlaf
Sedierung oder Lachgassedierung in der Zahnarztpraxis bei Berlin – beruhigt während der Zahnbehandlungen
Die Gabe von Medikamenten unmittelbar vor dem operativen Eingriff erlaubt es dem Zahnarzt, alle kieferchirurgischen Eingriffe vorzunehmen, ohne, dass der Patient im Dämmerschlaf die Behandlung wahrnimmt. Diese sehr tiefe Analgosedierung bzw. Lachgassedierung gleicht einem hypnotischen, aber sicheren Schlaf, und die Zahnarztangst weicht zusehends, speziell für Angstpatienten. Gleiches gilt für die Behandlung mit Lachgas.
- Angstfreie Behandlung mittels Lachgas
- Wie viel kostet Patienten mit Zahnbehandlungsangst die Vollnarkose?
- Ruhig und entspannt bei der Behandlung: Sedierung in der Zahnarztpraxis
- Besuche ohne Angst vor dem Bohrer
Hypnose bei Zahnarztangst – Tipps gegen die große Angst (Phobie) beim Zahnarzt
Die Hypnosetherapie wird in Zahnarztpraxen schon seit Langem eingesetzt und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Bei der Hypnosetherapie werden Sie durch besondere Suggestionstechniken in Trance versetzt. Meistens werden seine Gedanken auf besonders schöne erlebte Situationen gelenkt, welche einen positiven inneren Zustand hervorrufen. Hypnose in Zahnarztpraxen sollte jedoch nur von einem erfahrenen Team mit der notwendigen Qualifikation durchgeführt werden, um den Zustand ihrer Zähne nicht zu gefährden, insbesondere bei Menschen mit Angst vor Zahnbehandlung.
Welche Vorteile bietet Hypnose bei einem Zahnarzt?
In modernen Zahnarztpraxen führt ein entsprechend geschultes Team Hypnosebehandlungen beim Patienten durch. So wird ein angstfreier Termin bei einem Zahnarzt ermöglicht und weiteren Zahnarztbehandlungen können Sie gelassen entgegensehen.
Vor der Hypnosesitzung findet ein Aufklärungsgespräch statt, in dem die Durchführung der Hypnosetherapie vom Zahnarzt erläutert wird und auch über die zu erwartenden Kosten gesprochen wird; dies sind wichtige Tipps für Angstpatienten. Der Zahnarzt verschafft sich in dem Gespräch einen Überblick über Ihre Ängste und wählt anschließend auf dieser Grundlage die passende Hypnoseform aus.
- Zahnbehandlung in Trance – Hypnose bei einem Zahnarzt
Eignet sich die Zahnbehandlung in Vollnarkose beim Zahnarzt für Angstpatienten bei Berlin?
Bei akuter Zahnarztphobie eignet sich vor allem die Vollnarkose, da der Patient hierbei vollkommen sediert ist und die Behandlung somit in keiner Form miterlebt.
Durch professionelles Monitoring und in der Notfallmedizin geschultes Personal (Anästhesisten-Team) werden in unserer Praxis Lachgassedierungen und Tiefschlafbehandlungen routiniert durchgeführt, um die Angst vor Zahnbehandlung zu mindern.
Nach einer kurzen Überwachungszeit können Sie in Begleitung nach Hause entlassen werden.
- Vorteile, Kosten und Risiken der Behandlung unter Vollnarkose sollten vorab mit dem Zahnarzt besprochen werden, um die Angst zu nehmen und den möglichen Kontrollverlust zu minimieren.
- Was versteht man unter Zahnsanierung?
Was kann der Zahnarzt tun? Wie helfen Zahnärzte und Zahnärztinnen bei Zahnarztangst?
Viele der beeinflussenden Faktoren, welche die Zahnarztangst potenzieren, können durch einfache Hilfsmittel in der Zahnarztpraxis ausgeblendet werden. So können z.B. durch einen speziellen Kopfhörer sirrende Bohrgeräusche des Zahnarztbohrers mittlerweile ausgeblendet werden. Dennoch ist die koordinierende Stimme des Zahnarztes wahrnehmbar.
Dieses Prinzip ist in der Physik unter dem Namen Antischall bekannt. Dabei nimmt ein Mikrofon die Außengeräusche auf und eine Elektronik erzeugt eine entgegengesetzte Schallwelle. Beide Schallwellen gemeinsam sollen sich nach dem physikalischen Prinzip der Interferenz auslöschen. Dem Behandelnden mit Zahnarztphobie ist es zusätzlich möglich, Musik während der Behandlung zu hören, um die Hilfe bei Zahnarztangst zu unterstützen.
Spezielle Gerüche gegen Zahnarztangst
Auch spezielle Gerüche können gegen die Zahnbehandlungsphobie helfen: Bei Frauen kann z.B. Der Duft von Orangen- oder Lavendelöl kann eine stark beruhigende Wirkung entfalten und hilft Angstpatienten, mehr bei einem Zahnarzt zu erreichen. Wer diese speziellen Düfte im Wartezimmer des Zahnarztes wahrnimmt, empfindet deutlich weniger Stress und senkt deutlich die Zahnarztangst.
Exkurs: Ablauf einer Zahnsanierung ohne Dentalphobie
Bei Zähnen, die lange Zeit nicht zahnmedizinisch kontrolliert wurden, kann eine umfassende Zahnsanierung notwendig sein. In unserer Praxis favorisieren wir dabei seit 25 Jahren die bewährte Zwei-Stufen-Therapie zur Zahnsanierung:
Schritt 1: Die konservierend-chirurgische Sanierung
Die konservierend-chirurgische Sanierung meint die Entfernung aller zerstörten Zähne (Zahnextraktion oder Osteotomie). Dabei legen wir viel Wert auf den Erhalt aller erhaltungswürdigen Zähne und behandeln unter anderem die vorhandene Karies, erneuern Zahnfüllungen oder nehmen eine Wurzelkanalbehandlung vor. Außerdem zählen die situative Beseitigung von Schmerzen und die Eingliederung eines Provisoriums ebenfalls zu dieser ersten Behandlungsphase.
Ob diese erste Stufe im Tiefschlaf durch die intravenöse Injektion eines Schlafmittels oder in Vollnarkose durchgeführt werden soll, bestimmt der Umfang der Zahnbehandlung sowie das Therapieziel selbst.
Grundprinzip ist das Schaffen eines gesunden Fundaments Ihrer Zähne, auf welchem später hochwertiger und festsitzender Zahnersatz verankert werden kann.
- Zucker, Mundhygiene und Co. – Ursachen für Zahnausfall
- Erfolgreicher Zahnerhalt durch eine Wurzelbehandlung
- Zahnextraktion - Die operative Zahnentfernung in der Kieferchirurgie ist ein wichtiger Aspekt der Mund- und Kieferheilkunde, der oft mit Angst verbunden ist.
- Zahnfüllung vom Zahnarzt: Welche ist die richtige?
Schritt 2: Prothetische Rehabilitation mit Zahnersatz
Die zweite rekonstruktive Phase beinhaltet die Versorgung Ihrer Zähne mit hochwertigem Zahnersatz. Je nach Gebisssituation kann dies die Versorgung mit einer Zahnkrone, Zahnbrücken oder implantatprothetischem (Zahnimplantate) Ersatz Ihrer Zähne bedeuten.
Im Anschluss an die Versorgung sollte der aufwendig sanierte Zustand Ihres Gebisses möglichst lange aufrechterhalten werden. In einem speziell für Sie angepassten System, einer individuellen Prophylaxe, werden wir mithelfen, Ihr Zahnfleisch und Ihren Zahnersatz optimal zu pflegen. Ein kontinuierliches Anti-Angst-Training ist dabei unbedingt erforderlich, damit notwendige zahnmedizinische Untersuchungen für Sie ohne Anspannung und Angst möglich sind.
- Ästhetische neue Zähne bei Zahnverlust – Möglichkeiten hochwertigen Zahnersatzes
- Implantatpflege">Implantatpflege – Initiative für langfristigen Erhalt der Zahnimplantate
Fakt ist: Dass viele Patienten unter Ängsten vor der Dentalbehandlung leiden, ist ein weit verbreitetes Phänomen, das im ICD dokumentiert ist. Wenn ein Patient erfolgreich mit Zahnersatz versorgt wurde und eine aufwendige Zahnsanierung völlig stress- und angstfrei durchlebt hat, wird sich in Zukunft die Angst vor dem nächsten Besuch bei einem Zahnarzt erheblich verringern. Auch kleinere Eingriffe, bei welchen die Patienten im Tiefschlaf von ihren Schmerzen schnell und sicher befreit werden, zeigen, dass diese den nächsten Zahnarzttermin anders wahrnehmen und sich ihre Einstellung zur Angstthematik ändert.
Wie kann eine Zahnbehandlung für Angstpatienten angenehmer gestaltet werden?

Es ist darüber hinaus aber auch wichtig, dass der Zahnmediziner mit weitgehend modernen Verfahren arbeitet. Diese gelten als zeitsparend präzise und sind mit einem geringeren Aufkommen von Schmerzen und Unannehmlichkeiten verbunden.
Der Angstpatient kann hier folglich eine entspannendere Untersuchung durch seinen Zahnmediziner erwarten. Wir bieten Angstpatienten die Behandlung unter Analgosedierung und Vollnarkose an. Bestehende Ängste oder sogar vorhandene Traumata werden damit erfahrungsgemäß abgebaut – die Bereitschaft des Betroffenen wächst, sich uns auch bei umfangreichen Behandlungen wie der Implantologie oder der Parodontologie anzuvertrauen. Eine Basis, um die Mundhygiene und die Zahngesundheit langfristig zu erhalten sowie mögliche Beschädigungen durch regelmäßige Zahnbehandlungen zu beseitigen.
Zahnbehandlungsangst in Berlin behandeln – bei Dr. Seidel und seinem Zahnarztteam
Der Weg zum Zahnarzt: Der bloße Gedanke der Angst vor dem Zahnarztbesuch muss dabei nicht Ihr zukünftiger Begleiter sein. Dr. Seidel und sein Zahnarztteam helfen Ihnen gegen Ihre Zahnbehandlungsphobie in Berlin. Er bietet Ihnen ein Wohlfühlumfeld, ohne Stress und Hektik. Auf Wunsch setzen wir in unserer Berliner Praxis Mittel zur Sedierung ein und behandeln größere Zahnsanierungen auch unter Vollnarkose und geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Zahnarztphobie mit einer Verhaltenstherapie in den Griff bekommen.
Häufige Fragen und Antworten beim Gang zum Zahnarzt
- Wie überwinden Angstpatienten die panische Angst vor dem Zahnarzt?
- Ist die Angst vor dem Zahnarzt ausgeprägt, genügt einfühlsames Praxispersonal kaum, um eine Behandlung zu ermöglichen. Auf Angstpatienten spezialisierte Zahnärzte wie Zahnarzt Dr. Seidel bieten dabei eine Sedierung an, bei der der Patient in einen schläfrigen Zustand versetzt wird.
- Zahnarztangst – was tun bei Angst vor dem Zahnarzt?
- Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt bereits vor Beginn der Behandlung ab, dass immer wieder Pausen gemacht werden, in denen er Ihnen in Ruhe die nächsten Schritte erklärt. Nehmen Sie zudem lokale Betäubung in Anspruch, um weitere negative Erfahrungen durch Schmerzen zu vermeiden.
- Habe Angst, zum Zahnarzt zu gehen?
- Die Angst vor dem Zahnarzt ist in den meisten Fällen irrational, also nicht mit Argumenten der Vernunft zu begründen. Kinder, die spüren, dass ihre Eltern den Zahnarzt fürchten, neigen dazu, dieses Verhalten zu imitieren und selbst eine Zahnarztangst zu entwickeln.
- Was übernimmt die Krankenkasse bei Angstpatienten beim Zahnarzt?
- Gesetzliche Krankenkassen übernehmen bei Angstpatienten die Kosten für reguläre Behandlungen (Kontrollen, Füllungen), nicht aber für spezielle Angst-Maßnahmen wie Lachgas, Dämmerschlaf oder Vollnarkose, es sei denn, es liegt eine medizinische Notwendigkeit vor, die durch eine psychologische oder ärztliche Bescheinigung nachgewiesen wird (z. B. bei Phobie oder umfangreichen Eingriffen). Für Sedierungen und Narkosen sind oft Zusatzversicherungen oder Eigenanteile nötig, aber auch psychotherapeutische Unterstützung zur Angstbewältigung kann von der GKV übernommen werden, um die Ursachen anzugehen.
- Was macht der Zahnarzt bei Angstpatienten?
- Zahnärzte bei Angstpatienten setzen auf Vertrauensaufbau, eine ruhige Umgebung und sanfte Techniken wie Beruhigungsmittel (Lachgas, Tabletten), Sedierung (Dämmerschlaf), Hypnose, Vollnarkose, oder Techniken wie Laser und eine Verhaltenstherapie, um die Angst zu reduzieren und Schmerzen auszuschalten, wobei der Fokus auf minimal-invasiver, stressfreier Behandlung liegt, oft durch schrittweise Konfrontation und viel Geduld.
- Wie bekomme ich einen Angstpatienten zum Zahnarzt?
- Um einen Angstpatienten zum Zahnarzt zu bekommen, ist der Schlüssel die vertrauensvolle, offene Kommunikation mit einem spezialisierten Zahnarzt, der kleine Schritte ermöglicht (z. B. nur ein Gespräch oder eine kurze Untersuchung) und beruhigende Maßnahmen wie Ablenkung oder Pausenzeichen anbietet, ergänzt durch eine begleitende Vertrauensperson und die frühzeitige Kommunikation der Angst bereits bei der Terminvergabe, um sich auf den Patienten einstellen zu können.
Möchten Sie mehr über die Hilfe bei Zahnbehandlungsangst für Angstpatienten mit Zahnarztphobie von Dr. Seidel und seinem Zahnarztteam aus Kleinmachnow bei Berlin erfahren, einschließlich der Optionen für eine Behandlung in Vollnarkose?
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