Antibiotikaprophylaxe

Perioperative Antibiotikaprophylaxe in der Implantologie bei Zahnarzt Dr. Seidel

AntibiotikaprophylaxeAntibiotika kennen die meisten im Zusammenhang mit hartnäckigen Erkrankungen, die ohne ärztliche Hilfe nicht abklingen wollen. Doch die Medikamente haben auch eine vorbeugende Wirkung. Im Bereich der Zahnmedizin werden sie in Form der Antibiotikaprophylaxe bei Implantaten und anderen operativen Eingriffen gegeben, um das Risiko für Wundinfektionen zu senken.

Was sind Antibiotika?

Ein Antibiotikum (aus dem Altgriechischen: ??t?, "gegen", und ß???, "Leben") ist eine chemische Substanz oder Verbindung mit einer ausgeprägten biologischen Wirkung, die sich in der Zerstörung oder Wachstumsverzögerung von Mikroorganismen wie Bakterien, Pilzen und Protozoen äußert.

Antibiotika sind Medikamente, die zur Behandlung von bakteriellen Infektionen eingesetzt werden. Sie erreichen dies, indem sie die Bakterien abtöten oder sie daran hindern, sich zu reproduzieren und zu vermehren. Bevor Wissenschaftler in den 1920er Jahren die ersten Antibiotika entdeckten, starben viele Menschen an leichten bakteriellen Infektionen, wie z. B. Streptokokken. Auch chirurgische Eingriffe waren viel riskanter. Als in den 1940er Jahren Antibiotika verfügbar wurden, stieg die Lebenserwartung, chirurgische Eingriffe wurden sicherer, und die Menschen konnten überleben, was einst eine tödliche Infektion war.

Wie viele Antibiotika gibt es - Kategorien von Antibiotika und Antibiotikagruppen

Nach ihrem Wirkungsspektrum werden Antibiotika in Schmalspurantibiotika, die nur auf gramnegative oder nur auf grampositive Bakterien wirken, und Breitspektrumantibiotika, die auf beide Arten von Bakterien wirken, unterteilt.

Antibiotika mit engem Wirkungsspektrum zerstören eine begrenzte Anzahl von Bakterienarten und werden daher verschrieben, wenn der Erreger der Infektion bekannt ist. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie auf den spezifischen Erreger wirken und die natürliche Mikroflora des Körpers (die so genannten "guten" Bakterien) nicht beeinträchtigen.

Breitbandantibiotika wirken gegen viele Arten von Bakterien, zerstören dabei aber auch die natürliche Mikroflora, was wiederum negative Folgen hat. Sie werden verschrieben, wenn der Arzt nicht genau weiß, was die Infektion verursacht.

Antibiotika werden in 10 Hauptgruppen eingeteilt:

1. Beta-Laktam-Antibiotika

Zur Gruppe der Beta-Lactam-Antibiotika gehören:

  • Penicilline:
    Penicilline sind vor allem gegen grampositive Bakterien - Staphylokokken und Streptokokken, wirksam. Carboxypenicilline und Ureidopenicilline sind Breitbandantibiotika, die auch gegen Pseudomonas aeruginosa, Klebsiella pneumoniae und andere Erreger von Uroinfektionen (Infektionen des Urogenitalsystems) und Infektionen anderer Organe und Systeme wirksam sind.
  • Cephalosporine:
    Cephalosporine sind halbsynthetische Derivate der 7-Aminocephalosporinsäure. Sie sind in mehrere Generationen unterteilt:
    - Erste Generation:
      Cefadroxil, Cefazolin, Cephalotin, Cephalexin - aktiv gegen grampositive Bakterien, gegen die sie eine größere Wirksamkeit zeigen, und sehr schwach aktiv gegen gramnegative Bakterien.
    - Zweite Generation:
      Cefaclor, Cefamandol, Cefoxitin, Cefprozil, Cefuroxim - decken auch einige gramnegative Bakterien ab, ihre Wirksamkeit gegen grampositive ist im Vergleich zu den Vertretern der ersten Generation geringer.
    - Dritte Generation:
      Ceftriaxon, Cefixim, Cefoperazon, Cefotaxim - wirkt auch gegen Pseudomonas aeruginosa (Pseudomonas aerogenosa), Klebsiella, Escherichia coli, Enterobacter aeruginosa, serovar und andere.
    - Vierte Generation:
      Cefepime, Cefpiron - sind in ihrer Wirkung den Vertretern der dritten Generation ähnlich, haben aber eine bessere Wirksamkeit gegen Bakterien, die Resistenzen entwickeln.
    - Fünfte Generation:
      Ceftaroline fosamil, Ceftobiprol - wird bei methicillinresistenten Stämmen von St. Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA).

In einigen Fällen werden Cephalosporine aufgrund ihres breiteren Wirkungsspektrums anderen Betalaktam-Antibiotika vorgezogen.

  • Carbapeneme:
    Carbapeneme haben eine starke bakterientötende Wirkung, da sie aufgrund ihrer geringen Molekulargröße leicht in gramnegative Bakterien eindringen können. Extrem breites Wirkungsspektrum. Vertreter dieser Gruppe sind: Ertapenem, Doripenem, Imipenem, Meropenem.
  • Monobactame:
    Monobactame zeigen keine Aktivität gegen grampositive Bakterien. Gegen gramnegative Bakterien zeigen sie eine gute Wirksamkeit.

2. Aminoglykosid-Antibiotika

Zu den Aminoglykosid-Antibiotika gehören die Streptomycine, die ein breites Wirkungsspektrum haben. Vertreter dieser Gruppe sind: Amikacin, Gentamicin, Kanamycin, Neomycin, Tobramycin, Paromomycin.

3. Tetracycline

Tetracycline haben ein sehr breites Wirkungsspektrum. Sie sind aktiv gegen Rickettsien, Mykoplasmen und Chlamydien, bei Brucellose, Cholera, Borreliose, Pest, Spirochäten und Anaerobiern. Vertreter: Minocyclin, Tetracyclin, Doxycyclin.

4. Makrolide

Makrolide wirken vor allem auf gram-positive Bakterien. Einige der Vertreter der Gruppe sind: Erythromycin, Azithromycin, Clarithromycin, Midecamycin, Roxithromycin.

5. Lincosamide

Lincosamide werden bei Staphylokokken-, Pneumokokken- und Streptokokken-Infektionen bei Penicillin-Allergikern sowie bei anaeroben Infektionen und bei Staphylokokken-Osteomyelitis eingesetzt. Zu dieser Gruppe gehören Clindamycin und Lincomycin.

6. Sulfonamide und Trimethoprim

Sulfonamide sind synthetische Derivate von Sulfonamiden. Zu ihnen gehören Sulfathiazol, Sulfamethoxazol und Trimethoprim.

7. Amphenicol

Amphenicole haben ein breites Wirkungsspektrum. Sie sind aktiv gegen Rickettsien, Salmonellen, Listerien, Escherichia coli, Staphylokokken und andere. Angewandte Sepsis, Meningitis, Hirnabszess. Zu dieser Gruppe gehört Chloramphenicol.

8. Quinolon-Antibiotika

Chinolon-Antibiotika haben eine schnelle Wirkung, die auf die Hemmung der bakteriellen DNA-Synthese zurückzuführen ist. Sie ermöglichen die orale Behandlung von schweren Infektionen. Sie wirken hauptsächlich auf gramnegative Bakterien. Vertreter sind Ciprofloxacin, Levofloxacin, Norfloxacin, Ofloxacin, Moxifloxacin und Nalidixinsäure.

9. Imidazol-Derivate

Imidazolderivate sind Bestandteil vieler Arzneimittel. Sie sind gegen eine Reihe von Bakterien, Pilzen und Protozoen wirksam. Diese Gruppe umfasst Metronidazol und Tinidazol.

10. Glykopeptid-Antibiotika

Die Gruppe der Glykopeptid-Antibiotika wirkt gegen aerobe und anaerobe gram-positive Bakterien, Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA), pseudomembranöse Kolitis, die durch C. difficile. Dieser Gruppe gehören

Teicoplanin und Vancomycin an.

Woraus bestehen Antibiotika?

Antibiotika sind Wirkstoffe natürlichen oder halb synthetischen Ursprungs, die zur Behandlung verschiedener durch Bakterien verursachter Krankheiten eingesetzt werden. Sie wirken bakterizid (töten Bakterien ab) oder bakteriostatisch (hemmen die Vermehrung der bakteriellen Erreger) und entfalten ihre Wirkung in der Regel rasch und werden in kurzen Kursen, innerhalb von fünf bis zehn Tagen, verschrieben. Das Antibiotikum bindet nur an Strukturen in der Bakterienzelle, die einzigartig sind und kein Gegenstück in menschlichen und tierischen Zellen haben, und ist daher wirksam und relativ wenig toxisch.

Was ist die Antibiotikaprophylaxe?

Antibiotika haben auch eine vorbeugende WirkungHierbei handelt es sich um den vorbeugenden Einsatz von Antibiotika (antimikrobielle Substanzen) zur Verhinderung einer Infektion. Sie findet in vielen Bereichen der Medizin Anwendung. In der Regel ist die perioperative Antibiotikaprophylaxe gemeint, bei der die Gabe der Antibiose vor bzw. während eines chirurgischen Eingriffs erfolgt.

Die postoperative Antibiotikaprophylaxe (Einnahme der Antibiotika nach der Operation) ist umstritten, da es aufgrund der längeren Einnahme u. a. zu einer Antibiotika-Resistenz kommen kann.

Warum ist eine Antibiotikaprophylaxe so wichtig?

Die Prävention von Infektionen hat in der Zahnmedizin eine große Bedeutung. Vor allem beim Setzen von Implantaten, bei der Zahnentfernung, Wurzelglättung, Wurzelkanalbehandlung und weiteren chirurgischen Eingriffen gilt es, Infektionen am Knochen- und Weichgewebe zu verhindern.

Entzündungen können zum Verlust der künstlichen Zahnwurzeln führenDurch Entzündungen verursachte Komplikationen können den angestrebten Erfolg zunichtemachen, im Falle von Implantaten sogar zum Verlust der künstlichen Zahnwurzeln führen. Durch die Antibiotikaprophylaxe wird das Wachstum von Erregern vermieden.

Generell erfolgt die Mehrheit der Infektionen intraoperativ, also während der Operation, entweder durch die körpereigenen Mikroorganismen des Patienten, durch Kontamination aus der Luft oder über das Operationsteam. Dank schonender Operationstechniken und guten Hygienemaßnahmen liegen die Infektionsraten sehr niedrig - je nach Art des Eingriffs unter einem Prozent oder zwischen wenigen Prozenten. Trotzdem gilt es auch diese wenigen Fälle zu verhindern. Genau dazu dient die Antibiotikaprophylaxe. Sie ist eine zusätzliche Maßnahme, um das Infektionsrisiko bei bestimmten zahnärztlichen Eingriffen zu verringern.

Für wen ist die Antibiotikaprophylaxe gedacht bzw. geeignet?

Zu einer Antibiotikaprophylaxe rät Dr. Seidel  immer dann, wenn bei Patienten Immundefizite oder offene Frakturen vorliegen sowie, wenn große Eingriffe und Implantationen anstehen. Gewisse Eingriffe bergen ein höheres Risiko für postoperative Komplikationen, dem mit Antibiotika begegnet wird. Dazu zählen im zahnmedizinischen Bereich:

Instrument in der ZahnmedizinSpeziell bei Implantationen kann die Gabe von Antibiotika nützlich sein, um Frühverluste zu vermeiden. Schon die einmalige Gabe vor der Operation reduziert das Risiko für Implantatverlust und bietet langfristigen Schutz während der Implantateinheilung.

Welches Antibiotikum wird bei zahnärztlichen Eingriffen verwendet?

Eine Antibiotikaprophylaxe ist nur bei einer begrenzten Anzahl von Personen mit dem Risiko einer infektiösen Endokarditis erforderlich. Dazu gehören Personen mit künstlichen Herzklappen, mit einer früheren infektiösen Endokarditis und Personen mit angeborener zyanotischer Herzerkrankung.

Patienten mit hypertropher Kardiomyopathie, Mitralklappenprolaps, Ventrikelseptumdefekten, Mitral- oder Aortenstenose oder -regurgitation haben ein mäßiges Komplikationsrisiko, und bei diesen Patienten wird der präventive Einsatz von antibakteriellen Mitteln individuell je nach Schweregrad der Erkrankung, allgemeinem Gesundheitszustand und Vorhandensein anderer Risikofaktoren festgelegt.

Bei Personen mit hohem und mittlerem Risiko werden präventive Antibiotika bei Zahnextraktionen, parodontalchirurgischen Eingriffen, Abszessdrainagen und Zahnsteinentfernung verabreicht. Bei diesen Personen ist es möglich, dass Bakterien durch die Mundhöhle in den Blutkreislauf gelangen und das Myokard erreichen und dessen Strukturen angreifen. Am häufigsten werden Wirkstoffe aus der Gruppe der Beta-Lactame eingesetzt, vor allem Penicilline.

Die Behandlung von odontogenen Infektionen im Kiefer-Gesichtsbereich erfolgt chirurgisch/operativ und medikamentös. Zu den am häufigsten verwendeten Medikamenten gehören Antibiotika. Die am häufigsten verwendeten Antibiotika sind B-Laktam-Antibiotika, Cephalosporine der ersten Generation, Lincosamide, Makrolide, Fluorchinolone der zweiten Generation, Fluorchinolone der dritten Generation und Nitromidazole. In diesem Fall führt die vorbeugende Einnahme von antibakteriellen Medikamenten zu einer Verringerung des Risikos weiterer Komplikationen und einer Verschlechterung des Allgemeinzustands der Patienten.

Vorsicht ist geboten bei Patienten mit ausgeprägter Neutropenie, Immunschwäche, schweren systemischen Erkrankungen, bei denen das Risiko einer bakteriellen Infektion die Grunderkrankung weiter verkomplizieren kann. Bei diesen Patienten sollte die Verabreichung von prophylaktischen Antibiotika und die Wahl des spezifischen Präparats und der Dosis mit einem Spezialisten abgesprochen werden.

Wie läuft die Antibiotikaprophylaxe in der Praxis von Dr. Seidel ab?

Bei der Antibiotikaprophylaxe setzt der Zahnarzt Dr. Seidel Antibiotika vorbeugend ein. Dazu werden Antibiotika bereits vor einem operativen Eingriff verabreicht, in der Regel beschränkt sich die Gabe auf eine Dosis. Nur in Ausnahmefällen, wenn etwa die Operation länger dauert (über drei Stunden) oder starker Blutverlust eintritt, gibt der Zahnarzt eine zweite oder gar dritte Dosis des Antibiotikums. Die einmalige Antibiotikaprophylaxe reicht im Normalfall aus, um Infektionen zu verhindern. Sie sollte maximal 24 Stunden durchgeführt werden. Antibiotika nach dem Eingriff sind in der Regel unnötig.

Gabe der Antibiose: Die intravenöse Gabe wird bevorzugt

In der Regel erhalten Patienten 30 bis 60 Minuten vor dem Eingriff von Dr. Seidel die Antibiotikaprophylaxe. Die Art und Dosierung des Medikaments richtet sich nach der Verträglichkeit des Patienten, der Dauer des Eingriffs und der Halbwertszeit der verwendeten Substanz. Sie kann oral, lokal, intramuskulär oder intravenös verabreicht werden. Die intravenöse Gabe wird bevorzugt, da auf diese Weise eine hohe Serumkonzentration zügig erreicht wird und das Antibiotikum schnell in der Wundflüssigkeit verfügbar ist, wo es Erreger während der Operation abwehren kann.

Was ist der Unterschied zu anderen Formen der Prophylaxe?

Unter Prophylaxe vereinen sich alle Maßnahmen zur Vorbeugung, frühen Erkennung und rechtzeitigen Behandlung von Erkrankungen, die grundsätzlich alle Menschen betreffen. Im zahnärztlichen Bereich reichen die Maßnahmen vom Zähneputzen über die professionelle Zahnreinigung bis hin zur Versorgung von Zahnschäden. Die Antibiotikaprophylaxe hingegen betrifft nur einen kleineren Teil der Patienten, die zusätzlichen Schutz nach operativen Eingriffen brauchen.

  • Implantation - Wie läuft eine Implantation in der Berliner Praxis von Dr. Seidel ab?
  • Augmentation - Durchführung eines Knochenaufbaus für eine Implantation

Häufige Fragen und Antworten

Wofür Antibiotika?
Antibiotika wirken bei Erkrankungen durch Bakterien, zum Beispiel Scharlach. Häufig sind auch Lungen- oder Mandelentzündungen bakteriell bedingt. Bei vielen bakteriellen Erkrankungen lindern Antibiotika schnell Beschwerden und retten manchmal Leben.
Warum Antibiotika nach OP?
Manchmal ist bereits während der Operation klar, dass ein hohes Risiko für eine Wundinfektion besteht. Dies gilt vor allem bei verunreinigten Verletzungen nach einem Unfall oder einem Tierbiss. In diesem Fall kann bereits eine prophylaktische Behandlung mit Antibiotika hilfreich sein.

Möchten Sie mehr über die Antibiotikaprophylaxe in der Zahnarztpraxis erfahren? Dann rufen Sie uns jetzt an und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch:

Dr. med. dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)


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Letzte Aktualisierung dieser Seite am 07.05.2022 von Autor Dr. Frank Seidel.

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