Zahnfleischrückgang
Zahnfleischrückgang – was tun?
Für viele ist gesundes Zahnfleisch eine Selbstverständlichkeit. Dabei wird jedoch häufig vergessen, dass sich diese Situation schnell ändern kann. Es beginnt meistens mit einer kleinen, unbemerkten Rötung, oder das Zahnfleisch blutet minimal beim Zähneputzen, was auf die Notwendigkeit richtiger Mundhygiene hinweist. Oft werden diese ersten Anzeichen für ein entzündliches Krankheitsgeschehen des Zahnfleisches ignoriert und der Zahnarztbesuch aufgeschoben. Zieht sich das Zahnfleisch zurück, ist es oft bereits zu spät und eine ursprünglich gut behandelbare Zahnfleischentzündung (Gingivitis) wird zum Zahnfleischrückgang mit gravierenden Folgen, der Lockerung der Zähne.
Was ist Zahnfleischrückgang?
Es betrifft immer mehr Menschen, daher spricht man schnell von einer Volkskrankheit. Sei es ein einzelner Zahn oder gleich an mehreren Zähnen: Empfindlichkeit an den Zähnen kann an vielen Stellen auftreten. Ob junger Mensch oder eventuell erst später im Lebensalter, die Anfälligkeit für Zahnfleischprobleme kann in jedem Alter auftreten. Zahnfleisch, auch als Gingiva bekannt, ist die Abdichtung der knöchernen Zahnverankerung. Demzufolge bedeutet ein Zahnfleischschwund immer auch Verlust an Knochensubstanz, was den Rückgang von Zahnfleisch weiter verstärken kann.
Zurückgehendes Zahnfleisch und empfindliche Zähne: eine Volkskrankheit trotz Zahngesundheit?
Die Parodontitis, umgangssprachlich auch Parodontose genannt, ist eine Entzündung des zahnumgebenden Gewebes (Zahnhalteapparat). Sie zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit und ist auch in Deutschland stark verbreitet, wobei der Rückgang des Zahnfleischs eine häufige Folge ist. Am Ende jeder unbehandelten Parodontose stehen im schlimmsten Fall lockere Zähne und ein ästhetisches Problem. Das ästhetische Problem kann durch eine Zahnfleischtransplantation behoben werden.
Was sind typische Symptome bei Zahnfleischrückgang?
Zu den ersten Anzeichen, bevor noch das Zahnfleisch zurückgeht, zählen gelegentliches Zahnfleischbluten, das sich im Verlauf der Zeit fortschreiten kann, wenn keine Therapie erfolgt. Oft befinden sich entzündete und schmerzende Stellen im Mund, die nur schwer abheilen und die Zahngesundheit gefährden, insbesondere wenn Zahnbeläge vorhanden sind. Solche betroffene Stellen treten immer wieder auf, besonders wenn der Zahnhals freigelegt ist.
Beide Symptome sind erste Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung durch Bakterien, die in diesem Stadium als Gingivitis bezeichnet wird und noch hervorragend ohne invasive Eingriffe behandelt werden kann.
Im weiteren Krankheitsverlauf zeigt sich geschwollenes Zahnfleisch und im Vergleich zum gesunden und leicht rosa gefärbten Zahnfleisch ist das entzündete Zahnfleisch stark gerötet. Die Entzündung breitet sich immer weiter aus und die nächsten Anzeichen in Form der ersten freiliegenden Zahnhälse verleihen dem Zahnfleisch ein krankes und unschönes Aussehen, was auf einen Rückgang des Zahnfleischs hindeutet. Zusätzlich bilden sich sogenannte Zahntaschen, die den Keimen Zutritt zum Knochen bieten. In diesem Stadium einer Parodontitis (Parodontose) ist noch Zeit, eine entsprechende Therapie erfolgreich und ohne Zahnverlust durch Verlust des Zahnhalteapparates (Parodont) abzuschließen.
Was sind die häufigsten Ursachen für Zahnfleischrückgang?
Die Hauptursache für den Zahnfleischschwund ist eine mangelnde Zahnhygiene. Dadurch bilden sich bakterielle Beläge, sogenannte Plaque, an den Zähnen, die schädliche Bakterien enthalten. Diese von Bakterien durchsetzten Beläge verhärten sich im Laufe der Zeit zu an den Zähnen fest haftendem Zahnstein, der eines der Probleme darstellt.
Durch die mangelnde Zahnhygiene werden durch Stoffwechsel- und Zerfallsprozesse kontinuierlich entzündungsfördernde Keime freigesetzt, die das Zahnfleischgewebe schädigen können. So ist auch die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide und Interdentalbürstchen wichtig, um den Rückgang zu stoppen. Extrem hartnäckige Beläge können mit der Airflow-Technik beseitigt werden.
Bei der Gingivarezession handelt es sich um eine nicht entzündliche Erkrankung, bei der das Zahnfleisch zurückgeht. Zu den Ursachen gehören die Überlastung durch falsche Putztechniken sowie eine Überlastung der Zähne selbst. Dies kann an "nächtlichem Zähneknirschen" liegen oder aber an zu nah sitzenden Wangen- und Lippenbändchen.
Neben falscher Putztechnik oder der häufigsten Ursache, mangelnder Zahnhygiene, gibt es noch weitere Faktoren. Dazu zählen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Leukämie und die sogenannte Schwangerschafts-Gingivitis, die die Durchblutung des Zahnfleisches beeinträchtigen können. Ein geschwächtes Immunsystem durch Stress schadet nicht nur der Gesundheit, sondern ist oft auch Ursache für eine Parodontose und kann durch Nikotin zusätzlich verstärkt werden.
Weitere Risikofaktoren sind Rauchen, Vitamin-C-Mangel und Unterernährung. Eine ungesunde Ernährung begünstigt eine Parodontitis, indem sie die Bildung von Zahnbelag fördert. Bei der Einnahme bestimmter Medikamente sollten die zahnhygienischen Maßnahmen ebenfalls intensiviert werden. Nicht unerwähnt bleiben darf die nachgewiesene erbliche Disposition, von der Patienten betroffen sind, die auch das Risiko für Zahnfleischerkrankungen erhöht.
Ein spezielles Zahnfleischproblem kann bei dem Durchbruch von bleibenden Zähnen während des Zahnwechsels bei Kindern oder bei der Anlage von Weisheitszähnen auftreten, was zu Beschwerden führen kann. Gerade bei dem Weisheitszahn sind die Zahnfleischtaschen die Ursache für ausstrahlende Zahnschmerzen, die behandelt werden müssen.
Weisheitszähne werden dann aufgrund des Platzmissverhältnisses im Kiefer ambulant in Vollnarkose oder im Tiefschlaf (Sedierung) problemlos ohne Zahnschmerz bei der Therapie entfernt.
Mangelnde Mundhygiene und falsche Putztechnik fördern Zahnfleischrückgang und empfindliche Zahnhälse
Unabhängig von Erkrankungen und mangelnder Mundpflege verursachen viele Patienten den Zahnverlust durch falsches tägliches Zähneputzen oder eine zu harte Zahnbürste. Bei der falschen Putztechnik wird durch die nicht korrekte Auf- und Abbewegung das Zahnfleisch nach oben geschoben. Dies kann zu einer Schwellung und schmerzhaften Entzündungen führen. Zu harte Zahnbürsten führen zu feinsten Verletzungen des Zahnfleisches und entzündlichen Prozessen. In diesen Fällen ist eine ausführliche Beratung zur richtigen Technik des Putzens durch eine ausgebildete Fachkraft beim Zahnarzt unerlässlich. Ideal im Rahmen der allgemeinen Prophylaxe ist eine elektrische Zahnbürste, da diese wesentlich zuverlässiger als eine normale Zahnbürste alle vorhandenen Beläge am Zahnfleischsaum entfernt.
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Zahnfleischrückgang durch Zahnspange

Die Behauptung, dass Zahnspangen zum Zahnfleischverlust führen, muss dementiert werden, denn oft sind die Ursache für den Zahnfleischverlust andere Faktoren, die im Mund- und Kieferbereich liegen. Treten während des Tragens entzündliche Prozesse auf, die bis zur Parodontose (med. Parodontitis) führen, liegt dies an der mangelnden Mundpflege.
Elektrische Zahnbürste, Zahnseide und passende Bürstchen für die Zwischenräume sind unentbehrlich.
Zahnfleischschwund durch Implantate
Der Rückgang wird nicht nur bei einer Zahnfleischerkrankung beobachtet, sondern kann viele verschiedene Ursachen haben. Bei einer Entzündung von Implantaten (Periimplantitis) zieht sich das erkrankte Zahnfleisch in der initialen Phase der Erkrankung zurück, was die Vorbeugung von Zahnfleischverlust erschwert. Hier kann durch eine gezielte lokale Therapie mit Antibiotika und eine Reinigung der Zwischenräume schnell dem Zahnfleischschwund am Implantat vorgebeugt werden.
Zahnfleischschwund tritt nach allergischen Reaktionen bei Zahnkronen, Zahnbrücken und Zahnprothesen auf. Durch einen Allergietest muss dann untersucht werden, auf welche Stoffe der Patient diese Reaktion auslöst. Meist erfolgt dann eine Umstellung auf eine vollkeramische prothetische Arbeit.
Bakterielle Gingivitis und Parodontitis begünstigen einen Zahnfleischrückgang
Weitere Ursachen begünstigen einen Rückgang des Zahnfleisches trotz gesunder Zähne. Oft sind es bakterielle Entzündungen wie Gingivitis oder Parodontitis, die zu einem Rückgang des Zahnfleisches führen können. Auch mangelnde Mundpflege spielt eine entscheidende Rolle. Wenn Plaque und Zahnstein sich ungehindert ansammeln, können sie das Zahnfleischgewebe schädigen und zu Zahnfleischentzündungen führen, was weitere Symptome hervorrufen kann. Regelmäßiges Zähneputzen, die Verwendung von Zahnseidefaden und eine PZR sind unerlässlich, um erfolgreich vorzubeugen. Auch die richtige Putztechnik und die Wahl der passenden Zahncreme können entscheidend sein. Bei fortgeschrittenen Fällen kann es notwendig sein, eine zahnärztliche Behandlung in Betracht zu ziehen, um das Zahnfleischgewebe zu regenerieren und Zahnfleischrückgang zu vermeiden. Es ist wichtig, die Ursachen frühzeitig zu erkennen und geeignete Behandlungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen, um die Zahngesundheit langfristig zu sichern.
Folgen und Beschwerden des Zahnfleischrückgangs
Zahnfleischrückbildung kann weitreichende Folgen haben: Freiliegende Zahnhälse führen häufig zu empfindlichen Zähnen und stärkerer Kälte- oder Schmerzempfindlichkeit, die Gefahr von Karies an den freiliegenden Wurzelbereichen steigt, und unbehandelt kann Zahnfleischrückbildung in Verbindung mit Parodontalerkrankung oder einer Zahnfleischentzündung bis zum Knochenabbau und schließlich zum Zahnverlust führen. Zudem beeinträchtigt Zahnfleischschwund (auch Zahnfleischrecession genannt) die Ästhetik des Lächelns und erschwert die Mundpflege, weil Zahnbelag an den exponierten Stellen schwerer zu entfernen ist, was das Risiko für weitere Entzündungen erhöht. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie durch die Zahnärztin oder den Zahnarzt sowie konsequente häusliche Pflege, PZR und gegebenenfalls parodontologische Therapie können das Fortschreiten stoppen, die Empfindlichkeit lindern und die Prognose für die betroffenen Zähne verbessern.
- Empfindliche Zähne verursachen Schmerzen und können gereizt reagieren, insbesondere bei Rauchern
Behandlungsmöglichkeiten und Eingriffe - Behandlung und Vorbeugung von Zahnfleischrückgang durch einen Zahnarzt
Auf jeden Fall einen Zahnarzt aufsuchen, damit Zähne und Zahnfleischgewebe professionell untersucht werden. Abhängig vom Schweregrad der entzündlichen Prozesse werden unterschiedliche Maßnahmen ergriffen. Wichtig ist, zeitnah einen Zahnarzt aufzusuchen, um die richtige Behandlung zu erhalten.Der erste Schritt ist eine PZR und eine Erhebung des aktuellen Zustandes von Zahnfleischgewebe und Zähnen, um einen Rückgang des Zahnfleisches zu vermeiden. Im Rahmen der Erhebung werden der Lockerungsgrad der Zähne bestimmt und dokumentiert, sowie die Tiefe der Zahnfleischtaschen gemessen, um die Therapie und Prävention von Zahnfleischerkrankungen zu optimieren.
Manche Zahnärzte verordnen nach der ersten PZR eine Therapie mit Chlorhexamedgel zur Prävention von Zahnfleischverlust und zur Förderung der Gesundheit des Zahnfleisches, um die Anzahl der Bakterien zu reduzieren. Ist eine tiefergehende Parodontosebehandlung nötig, wird vorab die Gabe eines Antibiotikums durchgeführt.

Professionelle Zahnreinigung (PZR) beim Zahnarzt zur Minderung der Bakterien im Mundraum
Die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt ist eine zentrale Maßnahme zur Vorbeugung von Zahnfleischrückbildung und Parodontalerkrankung: Durch sorgfältiges Entfernen von Zahnbelag und Zahnstein (Scaling), gründliches Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseidefaden und Interdentalbürsten sowie Polieren und Fluoridierung der Zähne werden Zahnfleischentzündungen reduziert und Zahnfleischschwund vorgebeugt. Insbesondere bei ersten Anzeichen wie Zahnfleischbluten, zurückgehenden Zahnfleischrändern, Zahnfleischtaschen oder sensiblen, freiliegenden Zahnhälsen schützt eine regelmäßige Prophylaxe vor weiterer Schädigung, Wurzelkaries und tieferen parodontalen Problemen. Die Therapie durch Zahnärztin oder Zahnarzt umfasst Beratung zur Mundpflege, PZR, Entfernung von hartnäckigem Biofilm und Behandlungsmethoden zur Vermeidung eines Rückgangs des Zahnfleisches. weiterführende parodontaler Therapie, sodass langfristig die Gesundheit des Zahnfleischgewebes, die Stabilität der Zähne und das ästhetische Erscheinungsbild erhalten bleiben.
- Professionelle Zahnreinigung - gesunde und strahlend schöne Zähne
Zweite Phase der Behandlung gegen Zahnfleischrückgang – Reinigen der Zahfleischtaschen
In der zweiten Phase bei der Therapie gegen Parodontose werden innerhalb einer ambulanten Operation vom Oralchirurgen die Zahnzwischenräume (offene oder geschlossene Parodontalbehandlung) gereinigt und entzündetes Zahnfleischgewebe an jedem betroffenen Zahn exzidiert, um den Verlust des Zahnfleischs zu verhindern. Auch mit dem Laser kann überschüssiges Entzündungsgewebe schmerzfrei und schonend entfernt werden. Damit werden die auslösenden Ursachen für den Verlust ausgeschaltet und die Gesundheit wiederhergestellt.
Oft wenden sich Patienten leider erst in einem späten Stadium der Erkrankung an den Zahnarzt. "Hilfe mein Zahnfleisch geht zurück" sind die ersten Worte beim Besuch des Zahnarztes. Für den Patienten kann dies eine Notfallsituation darstellen, die schnelles Handeln erfordert, um Schäden zu vermeiden. Eine Therapie kann begleitend mit spezifischen Antibiotika unterstützt werden, welche adjuvant zur chirurgischen Phase bei der Behandlung aggressiver Parodontalkeime wichtige Behandlungsmöglichkeiten gegen Karies bieten. Diese können durch einen Speicheltest im Vorfeld bestimmt werden, um die Ursachen und die Behandlung zu planen.
- Antibiotika - Wann ist der Einsatz von Antibiotika beim Zahnmediziner sinnvoll, um den Zahnfleischverlust zu verhindern?
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Dritte Phase der Parodontose (Parodontitis) Behandlung
In der dritten Phase bei der Behandlung geht es darum, verloren gegangenes Gewebe (rote Ästhetik) aufzubauen. Oft ist es auch durch die chronische Entzündung (Parodontitis) zu einem Knochenverlust gekommen, da das Zahnfleischgewebe diesem verloren gegangenen Knochen folgt.
Diesen Zustand bemerkt der Patient erst allmählich, wenn das Zahnfleischgewebe bereits stark geschädigt ist. Unschöne schwarze Dreiecke zwischen den Zähnen und braune Anteile von Zahnwurzeln kommen zum Vorschein. Nun geht es auch darum, die rote Ästhetik neben den unschön verlängerten Zähnen durch einen Zahnfleischaufbau wiederherzustellen und langfristig den Zahnfleischverlust zu stoppen.
Homöopathie gegen Zahnfleischentzündungen
Es lohnt sich, zusätzlich komplementärmedizinische Maßnahmen in Betracht zu ziehen: Zu den homöopathischen Mitteln zählen Schüßler-Salze, deren Wirkstoffe durch wissenschaftliche Studien belegt werden konnten. Ein gesundes Immunsystem sorgt zusätzlich dafür, die Mundflora gesund zu erhalten.
Mit Hausmitteln und Mundspülungen mit Chlorhexidin Zahnfleischrückgang vorbeugen?
Die Behandlung von Zahnfleischverlust kann zusätzlich zu den vom Zahnarzt ergriffenen therapeutischen Maßnahmen durch bewährte Hausmittel unterstützt werden, um die Durchblutung des Zahnfleischgewebes zu fördern. Dazu zählen regelmäßige Spülungen mit Salbeitee, der durch seine adstringierende Eigenschaft eine entzündungshemmende Wirkung auf das Zahnfleischgewebe aufweist. Ebenfalls hilfreich können Teebaumöl, Kamillentee und grüner Tee sein, um den Rückgang des Zahnfleischs zu bekämpfen, während Nelkenöl ebenfalls schmerzlindernd wirkt. Als homöopathisches Mittel wird Calciumfluoratum empfohlen, das auch als Schüßler-Salz Anwendung findet.
Welche Zahnpasta ist die beste bei Zahnfleischrückgang?
Um die Keime im Mundraum zu reduzieren, eignen sich antiseptische Zahncremes wie Curasept oder die Zahncreme Parodontax zur Verbesserung der Zahngesundheit und zur Prävention von schmerzhaften Entzündungsreaktionen. Die antiseptische Wirkung mindert dabei die Anzahl der schädigenden Keime im Mund. Solche Mundspülungen sollten mehrmals täglich verwendet werden. Die beste Zahncreme gegen Zahnfleischschwund hat immer eine antibakterielle Wirkung.
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Gesundes Zahnfleisch – wichtig zur Vorbeugung von Zahnfleischrückgang und zum Schutz jeder Zahnwurzel
Die Vorbeugung von Zahnfleischverlust ist von entscheidender Bedeutung für die Erhaltung der Mundgesundheit. Zahnfleischverlust kann durch verschiedene Faktoren wie unsachgemäße Zahnpflege, genetische Veranlagung oder bestimmte Gesundheitszustände verursacht werden. Um das Risiko zu minimieren, ist es wichtig, regelmäßig die Zähne zu putzen und Interdentalseide zu verwenden, um Plaque und Bakterien mechanisch zu entfernen. Zudem sollten regelmäßige Zahnarztbesuche eingeplant werden, um professionelle Reinigungen durchzuführen und frühzeitig mögliche Probleme zu erkennen. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist, unterstützt ebenfalls die Gesundheit des Zahnfleischgewebes. Zudem können der Verzicht auf Tabakprodukte und die Reduzierung von Stressfaktoren positive Auswirkungen auf das Zahnfleischgewebe haben. Durch diese präventiven Maßnahmen kann Zahnfleischverlust effektiv verhindert werden.
Freiliegende Zahnhälse bzw. Zahnwurzeln durch Zahnfleischrückgang machen umfassende Mundpflege zur Pflicht
Wenn das Zahnfleischgewebe sich zurückzieht, sind die sensiblen Zahnhälse ungeschützt und können leichter durch Keime und Plaque angegriffen werden. Dies kann zu Karies und anderen zahnmedizinischen Problemen führen, die schmerzempfindliche Zähne verursachen können. Daher ist es entscheidend, eine gründliche Mundpflege-Routine zu etablieren, die regelmäßiges Zähneputzen, Zahnseide und gegebenenfalls antibakterielle Mundspülungen umfasst, um zurückgehendes Zahnfleischgewebe zu stoppen. Ferner sollten Betroffene regelmäßig zahnärztliche Kontrollen in Anspruch nehmen, um den Zustand des Zahnfleischgewebes zu überwachen und frühzeitig gegen erste Anzeichen und mögliche Komplikationen vorzugehen.
Verlorenes Zahnfleisch wieder aufbauen – Kann man jede Art von Zahnfleischrückgang oder Zahnfleischschwund rückgängig machen?
Neben der Wiederherstellung mit Zahnkronen aus Keramik können die unschön verlängerten Zähne im sichtbaren Bereich der Krone optimal hergestellt werden. Bei einer extremen Verlängerung der Zahnkrone kann eine Wurzelbehandlung erforderlich werden. Die Behandlung von Zahnfleischschwund (Rezession) erfolgt durch einen mikrochirurgischen Zahnfleischaufbau. Sie möchten Ihr Zahnfleischgewebe wieder aufbauen lassen? Ein operativer Zahnfleischaufbau sollte immer von einem erfahrenen Oralchirurgen vorgenommen werden.
Der Zahnfleischaufbau erfolgt durch zusätzliche Gewebegewinnung aus der Umgebung wie dem Gaumen mit einem Zahnfleischtransplantat in Kombination mit speziellen parodontalchirurgischen Plastiken am Kieferknochen. Solche Operationen werden mit einem OP-Mikroskop und feinen Instrumenten durchgeführt, um das Zahnbett bestmöglich zu behandeln und den Rückgang des Zahnfleischrandes zu minimieren, insbesondere bei schmerzhaften Entzündungsreaktionen.
Sollte eine solche komplexe parodontalchirurgische Rehabilitation aufgrund von starker Zahnlockerung und zu starkem Zahnfleischverlust nicht mehr durchgeführt werden können, ist im Extremfall eine Behandlung mit Zahnimplantaten und simultanem Knochenaufbau (Augmentation) eine Möglichkeit, schöne Zähne zu bekommen, insbesondere wenn zusätzlich Zahnfehlstellungen vorliegen. Zahnfehlstellungen können dazu führen, dass das Zahnfleisch anfälliger für Entzündungen wird.
Häufige Patientenfragen
- Zahnfleischrückgang, wie putzen?
- Bei der Verwendung einer elektrischen Zahnbürste achten Sie auf eine Kontrollfunktion des Anpressdrucks.
- Was verursacht Zahnfleischrückgang und Zahnfleischschwund, und wie kann man den Zahnfleischschwund stoppen?
- Zahnfleischrückgang wird durch Parodontitis, eine Entzündung des Zahnfleisches, verursacht, die genetisch bedingt sein kann. Erfolgt keine Behandlung, führt die Entzündung zum dauerhaften Zahnfleischrückgang.
- Was bedeutet Zahnfleischverlust?
- Zahnfleisch ist die Abdichtung der knöchernen Zahnverankerung. Demzufolge bedeutet ein Zahnfleischschwund immer auch Verlust an zahntragenden Knochen.
- Wie kann ich mein Zahnfleisch wieder aufbauen?
- Zahnfleischrückgang lässt sich leider nicht vollständig regenerieren, aber man kann bestehendes Zahnfleisch stärken und weiteren Rückgang stoppen, indem man gründliche, sanfte Mundhygiene mit weicher Bürste und Zahnseide betreibt, entzündungshemmende Ernährung (viel Obst, Gemüse, Omega-3) fördert, nicht raucht, und durch zahnärztliche Eingriffe wie Zahnfleischtransplantationen bei Bedarf das Gewebe chirurgisch wieder aufbaut. Eine professionelle Zahnreinigung ist unerlässlich, um die Ursachen wie Entzündungen und Beläge zu bekämpfen.
- Wie kann ich Zahnfleischrückgang stoppen?
- Zahnfleischrückgang kann durch konsequente, sanfte Mundpflege (richtiges Zähneputzen, Zahnseide/Interdentalbürsten), regelmäßige professionelle Zahnreinigungen und das Vermeiden von Risikofaktoren wie Rauchen oft gestoppt oder verlangsamt werden, wobei bei Entzündungen wie Parodontitis auch eine zahnärztliche Behandlung notwendig ist. Wichtig ist die Identifizierung der Ursache durch einen Zahnarzt, da in schweren Fällen auch chirurgische Maßnahmen in Betracht gezogen werden können.
- Wie kann man zurückgegangenes Zahnfleisch wieder aufbauen?
- Verlorenes Zahnfleisch wächst nicht von allein nach, aber es kann durch chirurgische Eingriffe wie Zahnfleischtransplantationen (mit Gewebe vom Gaumen) oder regenerative Verfahren mit speziellen Membranen wieder aufgebaut werden, um Zahnhälse zu bedecken und vor Empfindlichkeit zu schützen, wobei eine gründliche Mundpflege zur Vorbeugung und Erhaltung unerlässlich ist.
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